Geschichte
Eine kurze Chronik
Die Kanzlei wurde 1931 von Dr.-Ing. Robert Poschenrieder gegründet. Der Chemiker ließ sich nach der
Prüfung zum staatlichen Patentanwalt in Berlin – Sitz des damaligen Reichspatentamtes – als Einzelanwalt
nieder.
1945 nach Kriegsende lag das Kanzleibüro in Berlin in Schutt und Asche. Robert Poschenrieder zog mit
seiner Familie zu den Eltern nach München. Dort eröffnete er erste Kanzleiräume in der Lucile-Grahn-Straße,
gleich hinter dem Prinzregententheater. Idealerweise wurde 1949 das Deutsche Patentamt in München
eröffnet. In den 50er Jahren vergrößerte Poschenrieder seinen Mitarbeiterstamm mit qualifizierten Kräften,
darunter die spätere Sozia Dr.-Ing. Elisabeth Boettner.
Die Kanzei bildete auch zahlreiche Patentanwaltsgehilfen und -kandidaten aus, darunter den späteren
Sozius Dr. Dipl.-Chem Gerhard D. Schupfner.
1963 wurde Dr. Ing. Elisabeth Boettner Sozia und volle Partnerin in der Kanzlei; sie stärkte vor allem den
chemischen Sektor.
1966 wechselte Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Müller aus der Patentabteilung von Siemens in die Kanzlei
Poschenrieder und übernahm 1968 als Sozius die Leitung der technischen Abteilung.
1972, nach dem Tod von Robert Poschenrieder, trat Dr. rer. nat. Thomas Berendt als weiterer Partner in
die Sozität ein.
In der Zeit der Eröffnung des Europäischen Patentamtes in München schloss sich Dr.-Ing. Hans Ley
vorübergehend der Kanzlei ein, während Elisabeth Boettner 1975 in den Ruhestand trat.
1981 war ein weiterer Schritt für die Kanzleientwicklung. Die bisherigen Partner beschlossen ihre Arbeit getrennt
fortzusetzen. Ein Großteil der Mandantschaft entschied sich dafür, die Zusammenarbeit mit Hans-Jürgen Müller
fortzusetzen. Zur gleichen Zeit wurde die Praxis erweitert durch den Eintritt von Dr. Dipl.-Chem. Gerhard D.
Schupfner. Schupfner war ehemaliger Leiter der Patentabteilung der Deutschen Texaco AG. Die Tätigkeit
als Partner von Müller wurde mit der Kanzleieröffnung in Buchholz im Süden von Hamburg noch breiter
gefächert. Gleichzeitig trat Dipl.-Ing. Hans Peter Gauger als Spezialist der Motoren- und Maschinenbau-Branche
aus seiner Einzelpraxis in die Sozietät ein. So konnte 1981 unter dem Namen Müller, Schupfner & Gauger das
50jährige Kanzlei-Jubiläum gefeiert werden.
1989 zog die Münchner Kanzlei in die Räume in der Maximilianstraße, gleich gegenüber der Bayerischen
Staatsoper. Auch in Buchholz gab es eine Ortsveränderung. Aus Platzgründen wurden die aktuellen Büoräume
in der Parkstraße bezogen.
Die beiden Kanzleiteile in den Bereichen München und Hamburg entwickelten sich in den letzten 25 Jahren
mit gutem Erfolg weiter.
1998 trat Dr. Dipl.-Chem Georg U. Schupfner als neuer Partner in die Sozität in Buchholz ein.
Ein Jahr später wurde Dipl.-Ing. (Univ.) F. Peter Müller als weiterer Partner in die Sozität aufgenommen.
Im gleichen Jahr gelang es, Dr.-Ing. Franz Josef Fuchs, den langjährigen Leiter der für Töchterfirmen von
Siemens zuständigen Patentabteilung, als Berater für die Kanzlei zu gewinnen.
Nachdem sich Hans-Peter Gauger im April 2004 in den Ruhestand zurückgezogen hatte, trat Dr. Reta Schinkel
Anfang 2006 der Sozität als Juniorpartnerin bei. 2007 folgte Clemens P. Bauer. Beide sind heute Partner der
Kanzlei Müller Schupfner & Partner.
2006 konnte das 75jährige Jubiläum der Sozität gefeiert werden. Dem feierlichem Anlass entsprechend,
wurde eine Retrospektive veröffentlicht. Die ausführliche Rückschau mit vielen interessanten Details können
Sie hier als PDF-Datei herunterladen:
Broschüre 75 Jahre Müller Schupfner | Eine Retrospektive 1931 – 2006 (PDF-Datei mit 3,1 MB) 

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